Acht Minuten gegen dreißig Sekunden. Fünfundzwanzig Minuten gegen unter eine Minute. Das sind keine Marketingversprechen – das sind die echten Ergebnisse aus zwei Praxis-Duellen, die wir in KI vor 9, Folge 4 live durchgezogen haben. Mensch gegen Maschine. Und zwar nicht im Labor, sondern mit Aufgaben, die in deutschen Büros jeden Tag anfallen.
In diesem Beitrag bekommst du die wichtigsten Erkenntnisse aus der Episode – und kannst dir das komplette Video direkt ansehen.
https://youtu.be/GiYqUbHfI9k KI vor 9 – Folge 4: Mensch vs. Maschine | Microsoft Copilot im Praxis-Duell
Was ist „KI vor 9“?
„KI vor 9“ ist ein kurzweiliges Videoformat von SKILLY.solutions, das zeigt, wie Künstliche Intelligenz – konkret Microsoft Copilot – den Arbeitsalltag in Unternehmen verändert. Keine Theorie, keine Hochglanz-Demos. Stattdessen: echte Aufgaben, echter Vergleich, echte Zeitersparnis.
In Folge 4 haben wir zwei der häufigsten Büroaufgaben direkt gegenübergestellt: das Schreiben einer Kunden-E-Mail und das Erstellen einer Meeting-Zusammenfassung. Auf der einen Seite Skilly – der es manuell macht, so wie es in den meisten Unternehmen heute noch läuft. Auf der anderen Seite Microsoft Copilot.
Duell 1: Kunden-E-Mail schreiben – Copilot gegen den manuellen Weg
Das Szenario: Ein Bestandskunde hat seit drei Wochen nicht auf dein Angebot geantwortet. Du willst nachhaken – freundlich, aber bestimmt. Genau diese Situation kennst du wahrscheinlich aus deinem eigenen Alltag.
Der manuelle Weg (SKILLY)
Outlook öffnen. Vor dem leeren Betreff sitzen. „Nachfrage zu unserem Angebot“ tippen. Überlegen, wie man anfängt ohne aufdringlich zu klingen. Alles löschen und neu anfangen. Ergebnis nach acht Minuten: Eine E-Mail, die okay ist. Nicht schlecht, nicht gut. Okay.
Das klingt übertrieben? Ist es nicht. Genau das passiert täglich in tausenden Büros – nicht weil die Menschen keine guten Texte schreiben können, sondern weil das Anlaufen Zeit kostet und Energie frisst.
Der Copilot-Weg (Microsoft Copilot in Outlook)
Copilot in Outlook öffnen. Prompt eingeben:
„Schreib eine freundliche Nachfass-E-Mail an einen Bestandskunden, der seit drei Wochen nicht auf unser Angebot geantwortet hat. Ton: professionell und wertschätzend, nicht drängend. Bezug auf die bisherige Zusammenarbeit. Maximal fünf Sätze.“
Ergebnis in unter dreißig Sekunden: Eine fertige E-Mail, die persönlich klingt, professionell ist und sofort abgeschickt werden kann.
Was das bedeutet
Der Unterschied war nicht die Qualität – beide Versionen waren gut. Der Unterschied war die Zeit. Bei zehn solchen E-Mails pro Woche bist du mit Copilot knapp eine Stunde schneller. Jeden Freitag. Jede Woche.
Duell 2: Meeting-Zusammenfassung – Copilot gegen handschriftliche Notizen
Das Szenario: 45 Minuten Kundengespräch. Jetzt soll ein Protokoll raus – mit Entscheidungen, To-Dos und dem nächsten Termin.
Der manuelle Weg (SKILLY)
Notizen suchen. Eigene Handschrift entziffern. Rätseln, ob „KW folgt“ bedeutet, dass du oder der Kunde etwas tun soll. Einen Fließtext schreiben, der zu lang ist. Kürzen. Abschicken. Und drei Stunden später merken, dass ein To-Do fehlt. Ergebnis nach fünfundzwanzig Minuten: Ein Protokoll, das die wichtigsten Punkte enthält – meistens.
Der Copilot-Weg (Microsoft Copilot in Teams)
Microsoft Teams hat das Meeting mitgehört und transkribiert. Copilot-Prompt:
„Fass dieses Meeting in drei Abschnitten zusammen: 1. Getroffene Entscheidungen, 2. Offene To-Dos mit Verantwortlichem und Deadline, 3. Nächster gemeinsamer Termin. Maximal 150 Wörter.“
Ergebnis in unter einer Minute: Eine saubere Zusammenfassung. Alle Entscheidungen, alle To-Dos mit Namen, kein vergessener Punkt – weil Copilot alles mitgehört hat.
Was das bedeutet
25 Minuten gegen unter 1 Minute. Und Copilot vergisst nichts. Das ist kein Versprechen – das ist das direkte Ergebnis einer strukturierten Eingabe in ein System, das das gesamte Transkript analysiert.
Was lernen wir daraus? KI schlägt nicht durch besseres Schreiben
Das ist der entscheidende Punkt aus Folge 4: KI schlägt den Menschen nicht, weil sie besser schreibt. Sie schlägt ihn, weil sie schneller ist, nichts vergisst und nicht vor dem leeren Bildschirm sitzt.
Der Mensch gewinnt weiterhin dort, wo es um echte Beziehungen geht, um Kontext, um Fingerspitzengefühl in komplexen Situationen. Aber bei Routineaufgaben – und die machen einen großen Teil unseres Arbeitsalltags aus – ist die Entscheidung klar.
Die Frage ist nicht mehr: „Soll ich KI einsetzen?“ Die Frage ist: „Welche meiner Routineaufgaben kosten mich am meisten Zeit, die ich der KI übergeben kann?“
Was kommt als Nächstes?
In Folge 5 von KI vor 9 nehmen wir Mitarbeitenden spielerisch die Angst vor KI – Skilly auf der Psychiater-Couch. Wenn du keine Episode verpassen willst: Kanal abonnieren und Glocke aktivieren.
Und schreib gerne in die Kommentare: Welche Aufgabe kostet dich persönlich am meisten Zeit, die eigentlich KI erledigen könnte?
Welche Routineaufgaben in deinem Unternehmen sind als Erstes dran?
Genau das finden wir in unserem KI-Readiness-Workshop gemeinsam heraus. In einem halben Tag identifizieren wir die konkreten Aufgaben in deinem Unternehmen, bei denen Microsoft Copilot sofort Zeit spart – mit einem Ergebnis, das du direkt am nächsten Tag anwenden kannst.
→ Mehr zum KI-Readiness-Workshop von SKILLY.solutions
Häufig gestellte Fragen zu Microsoft Copilot im Büroalltag
Kann Microsoft Copilot wirklich E-Mails selbstständig schreiben?
Ja. Microsoft Copilot ist direkt in Outlook integriert und kann auf Basis deines Prompts vollständige E-Mails in Sekunden generieren. Du gibst den Kontext vor – Ton, Länge, Ziel – und Copilot liefert einen sofort verwendbaren Entwurf.
Wie erstellt Microsoft Copilot Meeting-Zusammenfassungen?
Microsoft Teams transkribiert Meetings automatisch. Copilot greift auf dieses Transkript zu und erstellt auf Befehl strukturierte Zusammenfassungen – mit Entscheidungen, To-Dos und Terminen – in unter einer Minute.
Für wen eignet sich der KI-Readiness-Workshop?
Der Workshop richtet sich an Unternehmen, die Microsoft 365 bereits nutzen und konkret wissen wollen, wo KI in ihrem Arbeitsalltag sofort Zeit spart. Kein technisches Vorwissen nötig. Halbtagsformat, direkt anwendbare Ergebnisse.
Brauche ich eine spezielle Microsoft-Lizenz für Copilot?
Microsoft 365 Copilot erfordert eine eigene Copilot-Lizenz zusätzlich zu deiner bestehenden Microsoft 365-Lizenz. Welche Lizenz für dein Unternehmen sinnvoll ist, klären wir im Workshop.
